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Gemeindegebühren

Grundsteuer B Sönnebüll 2025

Stand des Hebesatzes: 30.06.2025. Das ist der jüngste amtlich veröffentlichte Stand, nicht zwingend der heute geltende Satz — maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde.

Grundsteuer B Hebesatz

446v. H.

Stufe 4 von 5 im Landesvergleich

Was für Sönnebüll gilt

  • Der Satz von 446 v. H. kommt in Schleswig-Holstein kein zweites Mal vor.
  • Im Kreis Nordfriesland liegt der Durchschnitt bei 422 v. H.; Sönnebüll liegt 24 Punkte darüber.
  • Am nächsten liegt Ockholm mit 448 v. H., also 2 Punkte mehr.
  • Mit 313 Einwohnern steht Sönnebüll an 93. Stelle der 131 verglichenen Gemeinden im Kreis Nordfriesland.
  • Zum 30.06.2025 wurde der Satz um 96 Punkte angehoben — wie bei 877 von 994 Gemeinden im Land.

Wo Sönnebüll unter den 1095 Gemeinden liegt

0 v. H.953 v. H.
Jeder Balken fasst eine Spanne von 40 Punkten zusammen, seine Höhe ist die Zahl der Gemeinden darin. Der dunkle Balken ist Sönnebüll — 62 % der 1095 Gemeinden verlangen weniger.

Damit liegt Sönnebüll auf Rang 678 von 1095 Gemeinden in Schleswig-Holstein — Rang 1 ist der niedrigste Satz. Der Vergleichswert ist der ungewichtete Durchschnitt der Gemeindesätze und damit nicht der gewogene Durchschnittshebesatz, den die Statistikämter veröffentlichen: hier geht es darum, wie eine Gemeinde unter Gemeinden steht, nicht darum, wie viel im Land insgesamt gezahlt wird.

Gegenüber dem 31.12.2024 +96 v. H. — dazwischen liegt der 1.1.2025. Seither gelten die Messbeträge der Grundsteuerreform, sodass ein veränderter Hebesatz nicht ohne Weiteres eine veränderte Steuer bedeutet.

Wo dieser Satz in Schleswig-Holstein steht

  1. 0 bis 330 v. H.218 Gemeinden
  2. 331 bis 382 v. H.219 Gemeinden
  3. 383 bis 439 v. H.214 Gemeinden
  4. 440 bis 505 v. H.220 Gemeinden · hier
  5. 506 bis 953 v. H.224 Gemeinden

Fünf gleich große Gruppen nach Rang (Quintile), nicht fünf gleich breite Zahlenbereiche — sonst läge fast das ganze Land in einer Gruppe.

Im Vergleich zu Nordfriesland

131 Gemeinden im Kreis erheben Grundsteuer B. Sönnebüll liegt dort auf Rang 65 von 131. Der Kreisvergleich ist der nähere: Nachbargemeinden konkurrieren um dieselben Einwohner und Betriebe.

Was das für Sie bedeutet

Die Grundsteuer B zahlen Eigentümerinnen und Eigentümer bebauter und unbebauter Grundstücke. Bei vermieteten Wohnungen kann sie über die Betriebskosten auf Mieter umgelegt werden.

Grundsteuer B mit diesem Hebesatz berechnen

Der Grundsteuerhebesatz von 446 v. H. ist nur der eine Faktor. Der andere ist Ihr Steuermessbetrag — er steht im Bescheid des Finanzamts. Beide zusammen ergeben den Betrag, den Sönnebüll von Ihnen erhebt.

Er steht im Messbescheid des Finanzamts, nicht im Bescheid der Gemeinde.

Sobald Sie den Messbetrag eintragen, rechnen wir ihn mit dem Hebesatz von 446 v. H. hoch.

Denselben Messbetrag in einer anderen Gemeinde gegenrechnen? Der Grundsteuer-Rechner trägt die Hebesätze aller erfassten Gemeinden und schaltet zwischen Grundsteuer A und B um.

So entsteht die Steuer

Die Grundsteuer B entsteht in zwei Schritten. Das Finanzamt bewertet das Grundstück und setzt daraus einen Steuermessbetrag fest; die Gemeinde multipliziert diesen Messbetrag mit ihrem Hebesatz. Der Hebesatz ist also kein Preis, sondern ein Faktor — er sagt für sich genommen nichts darüber, wie hoch die Steuer auf ein bestimmtes Grundstück ausfällt.

Den Hebesatz beschließt der Rat der Gemeinde in einer Hebesatzsatzung, in der Regel im Rahmen des Haushalts für das kommende Jahr. Er kann sich jährlich ändern: Nach § 25 Abs. 3 GrStG ist eine Änderung bis zum 30. Juni mit Wirkung für das laufende Jahr möglich, danach nur noch, wenn der Satz dadurch nicht steigt.

Häufige Fragen

Mein Hebesatz ist gestiegen — zahle ich jetzt mehr?
Nicht zwangsläufig. Seit dem 1. Januar 2025 gelten die neuen Steuermessbeträge der Grundsteuerreform, und die sind in aller Regel anders bemessen als vorher. Viele Gemeinden haben ihre Hebesätze deshalb angepasst, um insgesamt ungefähr gleich viel einzunehmen. Ob Sie mehr oder weniger zahlen, ergibt sich erst aus beidem zusammen — vergleichen Sie den Jahresbetrag im neuen Bescheid mit dem im alten, nicht die Hebesätze.
Woher bekomme ich meinen Steuermessbetrag?
Aus dem Grundsteuermessbescheid des Finanzamts. Er kam nach der Feststellungserklärung zur Grundsteuerreform und gilt fort, bis sich am Grundstück etwas ändert oder die nächste Hauptfeststellung ansteht — das Bewertungsgesetz sieht sie alle sieben Jahre vor (§ 221 BewG). Der Bescheid der Gemeinde nennt ihn ebenfalls, meist als Rechengröße über dem Jahresbetrag.
Der Bescheid kommt mir falsch vor. Wogegen wende ich mich?
Das hängt davon ab, was falsch ist. Gegen den Steuermessbetrag — also die Bewertung Ihres Grundstücks — richtet sich der Einspruch beim Finanzamt gegen den Messbescheid. Gegen die Anwendung des Hebesatzes richtet sich der Widerspruch gegen den Grundsteuerbescheid der Gemeinde. Der Messbescheid ist Grundlagenbescheid: Was dort feststeht, lässt sich im Verfahren gegen den Gemeindebescheid nicht mehr angreifen. Die Fristen stehen in der Rechtsbehelfsbelehrung des jeweiligen Bescheids.
Zahlen Mieter die Grundsteuer mit?
Sie kann nach § 2 Nr. 1 BetrKV als Betriebskosten umgelegt werden, wenn der Mietvertrag das vorsieht. Schuldner gegenüber der Gemeinde bleibt die Eigentümerin oder der Eigentümer.

In Schleswig-Holstein dürfen Gemeinden seit 2025 unterschiedliche Hebesätze für Wohn- und für Nichtwohngrundstücke festlegen; für 2025 nennt Statistik Nord 17 Gemeinden, die das tun. Diese Seite zeigt den Wert, den die amtliche Tabelle je Gemeinde führt — in einer dieser Gemeinden kann für Ihr Grundstück ein anderer Satz gelten. Maßgeblich ist die Hebesatzsatzung der Gemeinde.

Wie Sönnebüll im Land liegt, zeigt die Übersicht Grundsteuer B in Schleswig-Holstein — dort stehen alle Gemeinden mit ihrem Satz, vom niedrigsten bis zum höchsten.